среда, 17 февраля 2021 г.

Review on ''Tethys'' by Conrad Wilitzki

In den letzten zehn Jahren haben Dutzende Dark Ambient-Projekte dem Erfinder des Cosmic Horror-Genres, H.P. Lovecraft, mit Alben ihre Ehre erwiesen. NUBIFEROUS zieht mit der LP Tethys jetzt mit musikalischem Material von 2011 nach. Seit dem SOL MORTUUS-Split Sorni-Ekva (2019) zog es ihn in die Berge (Deflected Feral Tapes, Old Gods Plateau) und in die Wälder (Fern Fangs, Magistellus Totem). Nun geht es an die verfluchten Meeresküsten aus Lovecrafts Cthulhu–Mythos. Lovecraft beschrieb in seinen berühmten Horror-Kurzgeschichten, wie Aliens das Universum und auch die Erde besiedelten. Sie seien zum Teil bis heute noch auf dem Grund der Ozeane in untergegangenen Städten präsent. „Y’ha-nthlei“ ist eine dieser Unterseestädte der sogenannten Tiefen Wesen. Geklimper zeigt die Lichtspiele und Wasserschwappen die Anwesenheit des Hörers in einem Tempel dort. Hier erklingt ein Gong und es folgt der weitere Weg durch die Ruinen. Die titelgebende Nereide „Thetys“ aus der griechischen Sage war ein Vorbild für Lovecrafts Ideen. Elektronisches Ambient-Wabern umscheint diese Idee. „Ghatanothoa“ ist dagegen ein teuflischer Monster-Gott aus Lovecrafts eigenem Mythos, der hier mit freundlichen Folkklängen beschrieben wird. Die Anbetung der Unterwasser-Götter durch Tiefe Wesen und Menschen in der Hafenstadt Innsmouth wird in „Innsmouth Coven“ in Erinnerung an „Ghatanothoa„ zelebriert. Unheimlich dagegen wirkt „Daoloth Realms“. Seltsame Gitarren und Trommeln machen die Umgebung des anderen Monster-Gottes Daoloth aus. Die sogenannten Traumlande sind dagegen ein Paralleluniversum, das Nubiferous mit Wellenrauschen und mystischen Flötenklängen zu fassen versucht („Dreamlands“). „Chenneling“ schließlich ist ein Ambient-Track mit Wind und Trommeln, der den typischen Nubiferous-Sound etwa seiner Felsen- und Bergalben wiederholt. Leser oder Rollenspieler des Cthulhu–Mythos werden an dieser LP ihre Freude haben. http://www.popmonitor.de/nubiferous-tethys/?fbclid=IwAR2UvRtO0ons9rNhjYhD41-33p4sUEWC2MAS0PeAV7zRwLTx3eBek7PY2OA

воскресенье, 31 января 2021 г.

Nubiferous ''Tethys'' (unreleased album,recorded in 2011)

This material recorded ten years ago and was intended for a full-length album,but it was never fully completed and released.Here are the demo recordings I found in my archive which a bit remastered in January'2021. "Tethys'' was inspired by seas,nature and H.P.Lovecraft!!!

пятница, 29 января 2021 г.

''Deflected Feral Tapes'' cassette release

Cassette version released 16/12/2020 by Vaykorus Tapes(VT16) limited to 61 handnumbered copies.Few copies available on Nubiferous bandcamp page https://woodtemple.bandcamp.com/album/deflected-feral-tapes

четверг, 18 июня 2020 г.

''Magistellus Totem''

''Magistellus Totem'' review by Sven Heil.

Ein schönes Artwork ist das erste, womit der Musiker hinter Nubiferous mal wieder den Hörer lockt. Lockt, in eine mystische Welt, voller Geheimnisse und beschwingter Rituale, wo sich die fünf Stücke in notwendiger Ruhe entfalten können, um so viel Raum für Atmosphäre zu lassen. Gerade zu Beginn ist der rituelle Aspekt der dominierende, eben auch ganz in der Tradition von Nubiferous, aber es geht auch düsterer. Durch Nebelschwaden erklingt eine Stimme ("Glossolalia"), weit entfernt, und doch scheinbar zum Greifen nah, und so schnell wie jene auftaucht, ist sie auch wieder entschwunden. Dunkle Schwaden ziehen im Gemüt auf, denn mit dem finsteren "940 (Geopathogenic Abyssum)" geht es hinab in die Gefilde des Dark Ambient- eine starke Komposition, die sich wie ein unaufhaltsames Gift in den Körper schleicht. Auch "Lightning Nest" ist nicht unbedingt als freundlich zu werten, denn auch hier ist das Fundament in ambienter Kälte gekleidet. Ich muss dabei gestehen, dass mir die schummerigen Kompositionen in dieser Angelegenheit am meisten zusagen, da mich jene atmosphärisch einfach stärker ansprechen. Aber auch die dezente Akzentuierung beim Titelstück und dem folgenden "Dowsing (The Ley Hunter)" hat natürlich ihren Reiz, womit letztendlich gesagt werden kann, dass Nubiferous' "Magistellum Totem" eine recht innige Sache geworden ist, die mit ihrer Aura Gedanken kreisen lässt und für wohlige Nächte sorgen dürfte. "Magistellus Totem" ist eine recht düstere Angelegenheit geworden, wobei streng genommen der ambiente Anteil die Basis bildet, was sich bereits frühzeitig manifestiert. Eine ausgewogene Balance ist somit eines der Merkmale, mit dem man ohne Probleme seine Hörer finden wird. Also jetzt mal Butter bei die Fische: Für einsame Waldgänge durchaus empfehlenswert, so kommt das Werk gerade unter Ohrmuscheln sehr gut zur Geltung, und wer mit dem Projekt schon immer auf einer Ebene stand, der muss sich auch diese Publikation zulegen. https://www.raben-report.de/2020/06/10/nubiferous-magistellus-totem/