пятница, 13 апреля 2018 г.

IKVABE album review by Blizzard in Raben Report.

Das russische Projekt Nubiferous zählt für mich mit zu den wenigen Ausnahmen, die es immer wieder schaffen, hochwertige Tonträger zu bewerkstelligen, weshalb ich mich relativ schnell in der Welt von "Ikvabe" zurechtfinden konnte. Nubiferous ist mir nicht fremd, konnte ich doch in der Vergangenheit schon diverse Tonträger besprechen, wobei dem Projekt ein gelungener Wertegang zu bescheinigen ist, der im einstigen dunklen Ambient begann, und sich mittlerweile mehr zum Ritual Ambient verlagert hat. Besonders das prägende "Kryoghnar" zeigt schon fast tranceartige Züge auf, ein atmosphärisches Erlebnis, an welchem sich man eine Scheibe abschneiden kann. Unaufhaltsam kriecht dieser Ohrwurm durch die Gänge und sorgt für vorbildliches Kopfkino. Da kann das lange Titelstück nicht mithalten, welches deshalb aber mit seiner rituellen Taktung keinesfalls zu verachten ist! "Veneficia Et Cantiones" strahlt eine ungemeine Ruhe aus, ein perfektes Stück, um sich vollends fallen zu lassen, und spätestens jetzt ist abermals klar, dass Nubiferous seinen qualitativ hohen Standard abermals halten kann. Inspiration, Gefühl und der Wille etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, sind ohne Zweifel Punkte, die da im Schaffen eine Rolle spielen- und bei Nubiferous war schon frühzeitiges Potenzial zu erkennen. Eine irgendwie geheimnisvolle Atmosphäre breitet sich bei "Alraun" aus, wogegen sich der Aufbau bei "Bones Of Cernunnos" länger gestaltet, um letztendlich rituelle Züge aufzuwerfen. Die typische Instrumentierung macht sich dann beim letzten Akt, "Exu Rei Omulu" breit, was eben auch die Trademarks bei Nubiferous ausmachen, mit denen man sich eine eigene Nische schaffen konnte.
Wer sich im Schaffen von Nubiferous fallen lassen kann, den erwartet ein exzellentes Kopfkino, denn die gewohnt überaus eigenständige Atmosphäre füllt auch "Ikvabe". Nicht ohne Grund zähle ich das Projekt aus Pyatigorsk schon lange zur absoluten Spitze, worin ich mich nun abermals auch bestätigt sehe. Meine absolute Empfehlung! http://www.raben-report.de/2018/04/12/nubiferous-ikvabe/  

понедельник, 9 апреля 2018 г.

''Tira Ibein'' review in Popmonitor magazin by Conrad Wilitzki



Die Musik von NUBIFEROUS klingt immer so, wie als hätte der Künstler das Grollen und die Klänge einer magischen Naturszenerie in der Andersfeld aufgenommen. Sein Ritual Ambient vermeidet moderne Beats wie etwa bei BLOT HEATHEN zu hören und driftet auch nicht ins Bekömmliche ab wie bei LIHOLESIE. Auch sind keine reinen Field Recordings zu hören wie etwa bei MED GEN. Es bleibt düster und fremdartig. Gleichwohl sind die Werke nicht völlig unzugänglich. Mit „Ongon“ und „Lekan“ sind sogar erstmalig so etwas wie rohe, verschrobene Rocksongs dabei. Gleichwohl bleibt sich NUBIFEROUS auf dem aktuellen Output Tira Ibein treu und fügt weitere Stationen auf seinen Streifzügen durch die Wildnis hinzu. Das verlangt dem Hörer etwa bei dem 16-Minüter „Black Owls Of The Woods/Twilight Sleep“ einiges ab, lehrt aber auch Ekstase. http://www.popmonitor.de/nubiferous-tira-ibein/

четверг, 8 марта 2018 г.

понедельник, 22 мая 2017 г.

Review on ''IKVABE'' album in Popmonitor magazin by Conrad Wilitzki


Wenn das Titelstück der neuen LP IKVABE beginnt, ist der Hörer sofort wieder zurück in den verhexten Wäldern von NUBIFEROUS, wo die Bäume knirschen und von fern gespenstische Klänge drohen. Man dringt weiter vor in dem fast 14minütigen Track und hört alsbald Trommeln schlagen. Dann erscheint mit düsteren Drones untermalt eine mythische Gestalt…
Musiker ANDREY, der sein Dark Ambient/Ritual-Projekt „Nubiferous“, also „wolkenbringend“ bzw. „bewölkt“ nannte, hat sich wieder einiges einfallen lassen, was so manchem Horrorgame gut zu Gesicht stünde. So bittet er in „Kryoghnar“ zu einem finsteren Walzer, wie man ihn etwa bei „Silent Hill 4“ zu Gehör bekam. „Veneficia Et Cantiones“ beruhigt dagegen mit schrägen, aber ruhigen E-Gitarrenakkorden. Das der magischen Pflanze Mandragora gewidmete „Alraun“ ist mit seinem Glockenspiel und Hintergrundgedröhn ebenfalls ein typisches Nubiferous-Stück.
Wer sich vor der klanglichen Wildness und der Berührung mit dem Übernatürlichen nicht fürchtet, nimmt dieser russische Act mit an Orte, von denen in Legenden erzählt wird.  http://www.popmonitor.de/nubiferous-ikvabe/

воскресенье, 27 ноября 2016 г.

Underground Sounds:Nubiferous – Primeval Forest Hymns-review in Stranger Aeons by Guido Segers

Nubiferous is no novice act in the ambient/folk soundscape realm and produces a sound that is akin to other acts in the Black Mara stable. It blends the elements together to create an almost soundtracky/filmic experience for the listener.  The origin of the act is the Russian town of Pyatigorsk and the man behind it seems to be called Andrey.
‘Primeval Forest Hymns’ looks like a book and I guess apart from my film comparison, that is pretty much a great way to depict and present something that has so many different stories to tell. So time to get into this I suppose.
This album opens in the most annoying way possible, by the approaching sound of a moskito as if it’s right in your ear. Luckily that immediately shifts to horns and a tribal rhythm. Obviously there’s a lot of that traditional folk with blaring horns and the rhytmic drumming, but the most fascinating part is how natural sounds are blended in together with the music. For example ‘Ridge of Fiery Owls’, where traditional instruments and birds form the sound together.
The connecting of the two worlds of nature and culture feels like a step back into the forest, a movement from one towards the other. The trickling of water, the chiming of bells, the sound of the forest and gentle toms, it’s all in harmony, melting together in the clean, pleasant mix. Sometimes a folk melody emerges, but more often, like on ‘Old Forest Cult \ Rise of Shadethicket Beast’, the nature elements are the most present. Sometimes the sound is eastern, sometimes very Slavic, but it always feels so natural and unrestrained.
It’s a record full of beauty, poetry and harmony and you should just let yourself be engulfed by it, like nature encroaches upon the musician.http://stranger-aeons.com/underground-sounds-nubiferous-primeval-forest-hymns/